Habt ihr euch mal ĂŒberlegt, fĂŒr wem und warum ihr eigentlich bloggt? Ich schon! Ich bin auch mal meine Statistiken bei Google Analytics durchgegangen und hab dabei festgestellt, dass die meisten Besucher nicht sehr lange auf dem Blog verweilen. Der Grund liegt wohl darin, dass die meisten meiner Besucher durch Google kommen (ĂŒber 160 pro Tag) und daher was bestimmtes suchen. Sobald sie das gefunden haben, marschieren sie wieder ab, wenn nichts anderes interessantes fĂŒr sie “dabei” ist. Abhilfe schafft da vielleicht eine Tagwolke oder Tagcloud, die ich nun weiter nach oben gesetzt habe. Ich werde das mal beobachten.
Nun habe ich mir aber ĂŒberlegt, wie denn so private Blogs an ihre Besucher kommen? Ich kenne sehr viele private Blogs, die “nur” ĂŒber sich und ihr Leben bzw. ihrealltĂ€glichen Erlebnisse erzĂ€hlen. Da die person kaum einer kennt, interessiert es die wneigsten, wann sie was gegessen haben oder mit wem sie wo einkaufen waren. Duch Suchmaschinen kann da nicht viel kommen, da viel gesuchte Begriffe ala’ “Youporn” oder “Poppen” da sicher nicht drin vorkommen. Und meist weisen diese Blogs auch keine hohe Linkdichte auf- logisch. Linktausch ist sowieso absolut schwer geworden, da zwar jeder Backlinks zu sich möchte, aber keiner will die begehrten PlĂ€tze abgeben.
Zudem straft Google ja nun auch Seiten ab, die 1:1 Linktausch betreiben oder auch Seiten, die Links (ver)kaufen. Wer sich nicht dran hĂ€lt, wird abgestraft oder landet womöglich in der Sandbox von Google. Was ist denn dann mit den ganzen Linktauschseiten, den Pingbacks und Trackbacks? Reciprokallinking ist’ ja nun auch nicht mehr gern gesehen.
Also fĂŒr wem bloggt man denn jetzt, wenn die Besucher ausbleiben? FĂŒr sich selber? Da kann ich auch offline Tagebuch schreiben. Seiten wie der BasicThinking-Blog mĂŒssen sich um sowas keine Gedanken mehr machen. Ich lese dort auch fast tĂ€glich und mir scheint es so, als gleiten dem Webmaster (heiĂt das seit Web 2.0 nicht auch anders???) die Themen ĂŒber die er bloggt nur so aus der Hand. Der RSS- Feed spricht ja auch fĂŒr sich. Is’ ja, nebenbei gesagt, auch ein sehr guter und interessanter Blog. Was aber, wenn man keine Themen hat, ĂŒber die man tĂ€glich was schreiben kann oder zu denen man was zu sagen hat, weil man sich z.B. in den Sachen nicht auskennt? Weg vom Blog und zurĂŒck zur Homepage, die man ja nun eher seltener “aktualisiert”? Geht auch nicht, die sind ja “out”. Ist aber auch alles kompliziert und scheint immer wieder in einem Teufelskreis zu enden. Vielleicht sollte man auch wirklich einfach nur auf gute BeitrĂ€ge bzw. Themen setzen und somit die Besucher lĂ€nger und dauerhaft halten. Da aber jeder Besucher einen anderen Geschmack und andere Interessen hat,wird das auch wieder recht schwierig, aber irgendwie muss man ja auch die Besucher halten, die zufĂ€llig auf die Seite kamen, sei es durch Textlink von einer anderen Seite oder durch Tippfehler. Ich sag ja, ein Teufelskreis.
Manchmal vermisse ich echt das alte Web 1.0, wo es noch die tollen I- Frames oder Frames gab, wo Homepages noch Homepages und keine Blogs waren und Linktausch noch einfacher war als jetzt. Und… wo Google nicht jeden Tag die Richtlinien verschĂ€rft hat. Jungs, wie verzweifelt seid ihr??!!
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27.1.1986, selbststaendig mit Internetdienstleistungen, liebt ihre Autos,ihren Freund, ihren Beruf, Dolce&Gabbana, Mercedes Benz und sich.


