Ich habe mich gestern die ganze Nacht mal ein bisschen ĂĽber Google Adsense schlau gelesen und bin dabei auf ziemlich interessante Fakten gestoĂźen. Den Profibloggern unter euch wird das schon bekannt sein, mir war das allerdings neu, das mag auch daran liegen, dass ich mich bisher nicht so mit Adsense auseinander gesetzt habe. Ich reiĂźe mal ein paar Themen an, mit denen man die Einnahmen von Adsense enorm steigern kann.
Mistet aus
Ganz wichtig ist, dass ihr Seiten ausmistet, die unter MFS (Made for Adsense) zählen. Dazu geht ihr zu Google Adsense, klickt dann auf AdSense-Setup und klickt dann auf Filter für Konkurrenz-Anzeigen. Dort tragt ihr all die Webseiten ein, die in euren Google Anzeigen nicht mehr vorkommen sollen. Unter den schwarzen Schafen zählen zum Beispiel alphaload.de oder auch expartner-zurueck.de. Ich habe da bestimmt über 60 Seiten drin, die ich zu den Schwarzen Schafen zähle und auch jene, von denen ich finde, dass sie nicht zu meinem Content auf diesem Blog passen. Ich könnte jetzt hier eine Liste mit den seiten veröffentlichen, die ich da eingetragen habe, aber das würde nichts bringen, für den anderen sind diese Seiten schon wieder contentverwandte Werbung.
Teuerste Suchbegriffe
Auch das ist wichtig für eure Klickvergütungen. Man sollte immer wissen, wieviel Werbetreibende für Keyword XX und Keyword XY zahlen. Es gibt einige Listen im Internet , aus denen zu entnehmen ist, dass googleadwords das teuerste Keyword im Oktober war und das mit 28,35€, dichtgefolgt von ad words mit 24,72€. Auf den billigsten Plätzen ganz unten standen geld nebenbei verdienen mit 1,51€ und Nebenjob mit 1€. Ich will jetzt nicht darauf wetten, dass diese Listen stimmen, allerdings sind sie eine gute Übersichtsquelle und meine Klickvergütungen sind auch schon etwas gestiegen. Vielleicht Einbildung aber vielleicht ja doch Fakten?
AdSense- Ein Teil von dir!
Mach AdSense zu einem teil deiner Webseite und versuch doch mal den Rahmen um die Anzeigen wegzulassen. Einige Besucher können dadurch die Werbung nicht von der eigentlichen Seite unterscheiden, ich werde das heute auch mal einbauen und versuchen. Allerdings weiß ich jetzt nicht, ob man den rahmen nur als Premium-Mitglied bei Adsense entfernen darf oder auch als 0815 Adsenser.
Channel me
Um zu gucken, wieviel welcher Werbeblock auf welcher Seite bringt, legt auf jeden Fall Channels an. Ich habe die Funktion bisher total vernachlässigt und nun aber rausgefunden, dass sie doch sehr hilfreich ist. Was nichts bringt, fliegt raus.
Bekenne Farbe
Vor allem Blogs, die AdSense einsetzen und noch nicht viele Besucher haben, haben es schwer. Blogs werden meistens von Leuten besucht, die selber Blogs haben und die sind blind fĂĽr Werbung. Sie sind ja sowieso schon darauf trainiert, ihre eigene Adsense Werbung nicht anzuklicken. Manchmal hilft es allerdings, ein bisschen Farbe zu bekennen und die Werbeblöcke in einer Farbe darzustellen, die sich absolut von den Farben der eigenen Seite abheben. Springt in’s Auge und wirkt manchmal Wunder.
Richtigen Content “erzwingen”
Mir ist aufgefallen, dass Google oft falsche Werbeblöcke für einige Seiten einblendet bzw. nicht die, die man gerne hätte. Angeblich soll man mit dem Befehl
Text oder Keywords for AdSense hier rein
Google dabei helfen, richtige Werbung zu setzen. Aber auch Text, den Google nicht auslesen soll, kann man markieren und zwar mit diesem Code:
Hier der Text oder der HTML-Code, AdSense NICHT auslesen soll!
Änderungen sollen allerdings erst nach Wochen sichtbar werden, da Google die Seite erst neu indexzieren muss. Ich habe den Code auch mal benutzt und 5 bis 6 Wochen draufgelassen, allerdings war er für mich völlig wertlos.
Anzeigenblöcke richtig wählen
Google AdSense bietet ja verschiedene Anzeigenformate an. Laut Google sollen die Medium Rectangle am erfolgreichsten sein, laut einer anderen Seite allerdings die Skyscraper. Welchen man nun nimmt, ist auch immer eine Frage des Platzes. AuĂźerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Medium Rectangle bei mir nicht angezeigt werden- warum auch immer. Auch Linkblöcke kann man gut zur Unterteilung eines Beitrages nutzen. Die kleineren Blöcke mit der Größe 120×90 oder 160x 90 eignen sich gut als textumflieĂźende Werbung.
Wert der Keywords
Wie zwar oben schon mal beschrieben,ist es wichtig zu wissen, wieviel VergĂĽtung denn nun ein Klick bringt. Wenn man diese Listen nicht kennt, sollte man sich Google AdWords zu Hilfe ziehen. Dort kann man den Wert eizelner Keywords nämlich sozusagen schätzen lassen. AuĂźerdem schlägt Google AdWords dann auch noch Keywords vor, die noch “wertvoller” sind.
Achtet auf Tags
Tags haben einen großen Einfluss auf Suchmaschinen und demnach auch auf Google und Google AdSense. Vor allem der Title-Tag ist ganz wichtig, da er von allen Suchmaschinen ausgelesen wird. Dichtgefolgt von dem H1 Tag, den man unbedingt verwenden sollte, um der Seite eine aussagekräftige Überschrift zu geben. Irgendwo habe ich auch gelesen (weiß nicht mehr wo), dass für AdSense insbesondere Der H1 und Title Tag sehr wichtig sind. Wenn ihr also eine Seite über Autos habt, solltet ihre eure Wunschkeywords möglichst dort irgendwie einbringen. Natürlich sollten sie auch zu eurer Seite passen.
VerknĂĽpfung mit Bildern
Wenn es geht, versucht doch Google-Anzeigen mit Bildern zu verknüpfen. Das soll anscheinend sehr viel mehr Einnahmen bringen, als gewöhnliche Blöcke zu schalten. Aber auch eine Navbar im Adsense-Stil soll ziemlich viel Geld einbringen. Probieren geht über Studieren.
Link und Textfarben optimieren
Ich habe auf vielen Blogs bzw. Webseiten gesehen, dass sie ihre restliche Schriftart der Seite der Schriftart von Google Adsense anpassen. Normalerweise entsspricht das Arial 11px manchmal aber auch 12px. Zudem sollten die Links der Anzeigen auch den Farben gleichen, die ihr ansonsten als Linkfarbe fĂĽr eure Webseite nehmt.
So, das war es dann erstmal. Ich hoffe, ihr nehmt ein paar brauchbare Hinweise mit und denkt dran, ganz wichtig; Nicht selber auf eure eigenen Anzeigen klicken!
Veröffentlicht von Diva |
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